Mit der Hoppeditz-Beerdigung am Aschermittwoch endet traditionell die Düsseldorfer Karnevalssession. Nach Wochen voller Veranstaltungen, Umzüge und närrischer Höhepunkte heißt es noch einmal innehalten – und sich mit einem Augenzwinkern von der fünften Jahreszeit verabschieden.
Auch bei Till’s Freunde wurde diese Tradition gepflegt. Die Mitglieder kamen im Vereinshaus des Vereins zusammen, im Weiss Blauen Haus auf der Nordstraße, um gemeinsam Abschied von der Session zu nehmen.
Trauerkleidung mit närrischem Augenzwinkern
Ganz im Sinne der Tradition erschienen die Mitglieder in schwarzer Trauerkleidung zur Hoppeditz-Beerdigung. Selbst das Kinderprinzenpaar Venetia Ioli und Kinderprinz Alexandros I. nahm an der Zeremonie teil und erschien ebenfalls in Schwarz.
Viele der Damen trugen Witwenhüte mit Schleiern, während einige der Herren schwarze Zylinder aufgesetzt hatten. So entstand im Saal eine besondere Atmosphäre – irgendwo zwischen feierlicher Trauer und typisch rheinischem Humor.
Der letzte Versuch, den Hoppeditz zu retten
Der Abend nahm eine besonders humorvolle Wendung, als Dr. Christopher, der selbsternannte Notarzt des Abends, noch einmal versuchte, den Hoppeditz – verkörpert von unserer Doris – wiederzubeleben. Gemeinsam mit seinem Assistenten Richie wurde alles versucht, um dem närrischen Patienten neues Leben einzuhauchen.
Doch alle Bemühungen blieben vergeblich.
Der närrische Abschied
So blieb schließlich nur noch der würdige Abschied. Hochwürden Roberto übernahm die letzte Zeremonie und verabschiedete den Hoppeditz auf seine ganz eigene, karnevalistische Weise.
Zuvor segnete er jedoch noch einmal den gesamten Saal – selbstverständlich nicht ganz klassisch:
Das „Weihwasser“ kam aus einem Weinkübel, verteilt mit einer Toilettenbürste.
Unter großem Gelächter und viel Applaus wurde der Hoppeditz schließlich symbolisch verabschiedet und zu Grabe getragen.
Abschied von der Session – und Vorfreude auf die nächste
Mit dieser besonderen Zeremonie endete für Till’s Freunde eine intensive und erlebnisreiche Karnevalssession. Zwischen Humor, Gemeinschaft und vielen Erinnerungen wurde der Karneval noch einmal gebührend verabschiedet.
Doch wie es im Düsseldorfer Karneval heißt:
Nach der Session ist vor der Session.
Und so bleibt die Vorfreude auf den Moment, wenn am 11. November der Hoppeditz wieder aus seinem Senftopf steigt und laut ruft:
„Helau Düsseldorf!“























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